Wieso möchten wir die Schweizer Jenische und Sinti/Manouche Lebensraum in Form von Stand- und Durchgangsplätze für uns!

Wir die Schweizer Reisenden, haben es satt, ständig warten zu müssen, ohne das etwas passiert.

Laut dem bestehenden Raumplanungsgesetz, muss jeder Kanton ein "gewisses" Kontingent an Stand- und Durchgangsplätze für unsere Kultur schaffen. Auch hierbei stellt sich die Frage, aufgrund welcher Kriterien dieses Kontingent erhoben wird? Die Wichtigkeit hinsichtlich dieser Problematik wird viel zu wenig, wie fast gar kein Interesse beigemessen! 
Die Radgenossenschaft der Landstrasse, wie die Bundesstiftung Zukunft für Schweizer Fahrende, wird seitens des Bundesamts / BAK ( Bundesamt für Kultur) subventioniert. Auch hier ist die SOLL- Leistung beider Instanzen, nicht erfüllt. So gesehen ist für uns diese Lobby lediglich eine Augenwischerei gegenüber Drittpersonen. 
 
Die Entschuldigung von einem Bundespräsident (Alphons Egli) ist nicht die Genugtuung, für das angetane Leid, dass unserem Volk widerfahren ist. In den letzten Jahren sind etliche Stand- und Durchgangsplätze verschwunden, und dementsprechend wird unser Lebensraum ständig begrenzter. Wir sehen dies als perfide Assimilation, damit wir unsere Kultur und Lebensweise nicht mehr umsetzen können. Raum bedeutet Leben für uns. Unsere Zukunft ist abhängig von den Stand- und Durchgangsplätze, die wir leider nahezu nicht mehr haben. Was passiert mit uns?
 
Nein, das können wir nicht! Unsere Mentalität, unsere Lebensweise, unsere Kultur, unsere Lebensgrundlagen basieren auf der Tatsache, dass wir ein reisendes Leben führen können. Verschiedene Kriterien/ Schlagwörter begründen dies; unsere Kultur, Existenz, Gewohnheit, Familie, und für uns der Faktor: Normaler Alltag!
 
Die Bevölkerung kennt uns kaum, obwohl von verschiedenen Vereinen angeblich die Aufklärung zur Arbeit gehören würde. Wir kämpfen um volle Anerkennung für unser Volk. Ja, wir sehen uns als Volk und wir die Jenischen sind ein uraltes Volk, dass hier im Schweizer Raum schon immer beheimatet war und hier schon lebten bevor die Schweiz entstand.
 
Im Kontext z.B. zu den Rätoromanen, zeigt sich, dass eigentlich niemand weiss, wer wir wirklich sind, geschweige denn, was wir wollen, und was unsere Bedürfnisse sind.
Wir erleben keine wohlwollende Haltung, indem man die Radgenossenschaft der Landstrasse und die Bundesstiftung Zukunft für Schweizer Fahrende im Hohen Masse Subventionsgelder ausbezahlt.
 
Wir kämpfen dafür, dass wir endlich als Gleichberichtigte Schweizer wahrgenommen werden.
Wir möchten uns nicht auf ewig erklären müssen, was, und wer wir sind. Jedoch stellen wir Transparenz in den Vordergrund, um zu ermöglichen, dass alle Bevölkerungsschichten in der Schweiz, uns kennen, ihre Ängste und Vorurteile entsprechend eliminieren können.
 
Viel Spass bei der Besichtigung unserer Homepage.
Jenische Bewegung BSR-MVS
Verein Bewegung der Schweizer Reisenden /
Association Mouvement des Voyageurs Suisses