Wieso möchten wir die Schweizer Reisenden (Jenische/ Manische) Anerkennung, wie Plätze für uns!
Wir die Schweizer Reisenden, haben es satt, ständig warten zu müssen, ohne das etwas passiert.
 Laut dem bestehenden Raumplanungsgesetz, muss jeder Kanton ein "gewisses" Kontingent an Durchgangs-wie Standplätze für uns schaffen. Auch hierbei stellt sich die Frage, aufgrund welcher Kriterien dieses Kontingent erhoben wird? Die Wichtigkeit hinsichtlich dieser Problematik wird nach unseren Gutdünken, zuwenig, wie fast gar kein Interesse beigemessen! 
 Die Radgenossenschaft, wie die Stiftung  Zukunft Schweizer Fahrende, wird seitens des Bundes/ BAK ( Bundesamt für Kultur) subventioniert. Auch hier empfinden wir die SOLL- Leistung beider Instanzen, als nicht erfüllt. So gesehen ist für uns diese Lobby lediglich eine Augenwischerei gegenüber Drittpersonen. 
 
Eine Entschuldigung von einem Bundespräsident ist nicht die Genugtuung, für das angetane Leid, dass unserem Volk widerfahren ist. In den letzten Jahren sind etliche Durchgangsplätze "verschwunden, und dementsprechend wird unser Lebensraum ständig begrenzter. Wir sehen dies als perfide Assimilisation, damit wir unsere Lebensweise nicht mehr umsetzen können. Raum bedeutet Leben für uns. Unsere Zukunft ist abhängig von den Durchgangs-wie Standplätze, die wir leider nicht mehr haben. Was passiert mit uns?
 
Nein, das können wir nicht! Unsere Mentalität , unsere Lebensweise, unsere Gewohnheiten, unsere Lebensgrundlagen basieren auf der Tatsache, dass wir ein reisendes Leben führen können. Verschiedene Kriterien/ Schlagwörter begründen dies; Existenz, Gewohnheit, Familie, und für uns DER Faktor: Normaler Alltag!
 
Die Bevölkerung kennt uns nicht, obwohl von verschiedenen Vereinen angeblich die Aufklärung zur Arbeit gehören würde. Wir kämpfen um Anerkennung für unser Volk. Ja, wir sehen uns als Volk, dass hier in der Schweiz seit Jahrhunderten lebt, und Ihren Aufgaben gerecht nachkommt. Weiterhin arbeiten wir an den Schlagwörter: Anerkennung, Normalisierungsprinzip, und Aufklärung auf allen Ebenen!
 
Im Kontext z. B zu den Rätoromanen, zeigt sich, dass eigentlich niemand weiss, wer wir sind, geschweige denn, was wir wollen, und was unsere Bedürfnisse sind.
Wir erleben keine wohlwollende Haltung, indem man uns im Hohen Masse Subventionssgelder ausbezahlt, um unseres Kulturgut schützen zu können.
 
Wir kämpfen dafür, dass wir endlich als Volk, als Individuen, uns als Gleichberichtigte Personen wahrgenommen werden.
Wir möchten uns nicht auf ewig erklären müssen, was, und wer wir sind. Jedoch stellen wir Transparenz in den Vordergrund, um zu ermöglichen, dass alle Bevölkerungsschichten in der Schweiz, uns kennen , und ihre Ängste entsprechend eliminieren können.
 
Viel Spass bei der Besichtigung unserer Homepage.