Gossau will keine Schweizer Jenischen zu Gast

Gossau lehnt Durchgangsplatz für Jenische ab und zieht damit gleich mit den restlichen Gemeinden des Kantons.

Wir Jenischen müssen im Kanton St.Gallen weiter auf den ersten Durchgangsplatz warten: Die Stimmberechtigten von Gossau haben einer Initiative für die Umzonung eines Grundstücks am Stadtrand deutlich abgelehnt.

2302 Stimmberechtigte sagten Ja, 3063 stimmten Nein, wie die Gossauer Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte. Das entspricht einem Nein-Stimmenanteil von 57 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,1 Prozent.

Nach einem gescheiterten Versuch in Thal gibt es nun auch in Gossau keinen Halteplatz für Jenische mit rund zehn Plätzen. Dafür wäre eine Umzonung des Grundstücks von der Industrie- in die Intensiverholungszone nötig gewesen.

Das Gossauer Stadtparlament hatte die Umzonung im vergangenen September mit 18 zu 12 Stimmen abgelehnt. Mit einer Initiative wehrte sich ein überparteiliches Komitee gegen den Entscheid des Parlaments, sammelte über 1000 Unterschriften und setzte eine Abstimmung durch.

 Schweizer Jenisches ollen im Kanton St.Gallen sechs regionale Durchgangsplätze erhalten. Die Regierung verabschiedete 2006 ein entsprechendes Konzept. Zehn Jahre später gibt es immer noch keinen offiziellen Durchgangsplatz. Der Kanton setzt derweil auf provisorische Plätze.

 

Uns wurden anfangs April 6 profisorische Plätze zugesichert vom Kanton St.Gallen (Beweise vorhanden in Form von Tonaufnahmen mit Hr.Hochreutener Geschäftsführer VSGP). Bis jetzt fand 1 einziger Augenschein statt in Waldkirch SG wo wir als Spielball benutzt wurden. Der politische Wille ist einfach nicht da.

 

Lieber Kanton St.Gallen: Es ist nicht ein wollen sondern ein müssen auf Befehl von Bundes Bern. Wir ziehen es in betracht den Kanton St.Gallen als ersten Kanton in der Schweiz einzuklagen wegen nicht einhaltung des Rahmenübereinkommens 21.Oktober 1998.

Juristisch haben wir das weitere vorgehen schon abgeklärt.

 

• Die Schweiz hat am 21. Oktober 1998 das Rahmenübereinkommen des Europarats vom 1. Februar 1995 zum Schutz nationaler Minderheiten (SR 0.441.1) ratifiziert. In seiner Botschaft vom 19. November 1997 an das Parlament (BBl 1998 1293, FF 1998 1033) hat der Bundesrat ausdrücklich festgehalten, dass die schweizerischen Fahrenden eine nationale Minderheit im Sinne des Rahmenübereinkommens bilden. Damit verpflichtet sich die Schweiz, die Bedingungen zu fördern, die es den Angehörigen nationaler Minderheiten ermöglichen, ihre Kultur zu pflegen und weiterzuentwickeln.

 

Es Grüsst

Bewegung der Schweizer Reisenden/Mouvement des Voyageurs suisses

Luzern 2016

Anmeldungsformular von unserem neuen Durchgangsplatz - Kriens Kanton Luzern

Platzmiete pro Nacht 15.-Fr. Kinderwagen gratis, inklusive Strom, Wasser und WC (Anhänger). Abfall - Kehricht mit Gebührensäcke á 1.70Fr. 3 Container stehen zur Verfügung.


28.04.2016 bis 31.10.2016
Nutzungsordnung von unserem neuen temporären Durchgangsplatz - Kriens Kanton Luzern

Dieser temporärer Durchgangsplatz dient als Übergangslösung. Es wird wärend dieser Zeit, gemeinsam mit uns, eine provisorische Anschlusslösung gesucht.


Aktuell:

Wir sagen Danke

Am 16. April 2016 fuhr unser Verein Bewegung der Schweizer

Reisenden, mit über 200 Fahrzeugen Inklusiv ca. 60 Wohnwagen, von verschiedenen

Orten her Richtung Luzern. Zahlreiche fahrende wie auch sesshafte Jenische beteiligten

sich an unserem Konvoi, um unsere Rechte als ethnische anerkannte nationale

Minderheit der Schweiz, auch im Kanton Luzern einzufordern.

Wir stationierten uns auf dem Schlund Areal in Kriens,

dessen Boden zur Stadtreserve Luzern gehört.

Schnell war die Polizei vor Ort und nahm unser

Forderungsschreiben in Empfang.

Innert wenigen Minuten kam Herr Lütolf (Stadt Luzern, UVS). Er

war sehr freundlich und hilfsbereit, Herr Lütolf zeigte Verständnis für unsere

Anliegen. Er sicherte uns zu, eine Sitzung mit den Verantwortlichen

baldmöglichst zu organisieren.

Bereits am Montag 18. April 2016 um 13.45Uhr fand dieses

Treffen statt.

 

Wir trafen uns mit der Delegation:

­

Adrian Borgula,

Stadtrat

­ Stefan Christen,

Baudirektion/Immobilien, Leiter Finanzliegenschaften-Management

­Cüneyd Inan,

KANTON LUZERN, Raum und Wirtschaft (rawi), Raumentwicklung, Fachleiter

Orts- und Regionalplanung;

Abteilungsleiter Stv.,

­ Cyrill Wiget,

Gemeindepräsidium Kriens

­ Pius Zängerle,

Präsident Gemeindeverband LuzernPlus (gemäss aktuellem Kantonalem Richtplan ist

der Entwicklungsträger LuzernPlus für die Thematik zuständig).

-Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen

(Koordination)

 

Unsere Forderungen wurden zur Kenntnis genommen.

Wir bekamen nie das Gefühl, unerwünscht zu sein. Der

Tägliche kontakt verlief immer positiv.

Am Freitag 22.April 2016 wurden wir Informiert das ein

geeignetes Grundstück gefunden wurde.

Am Mittwoch 27.April 2016 Nachmittags fand der Umzug auf das

Coop Areal Nidfeld in Kriens statt.

Darum möchten wir uns bei allen involvierten Instanzen

bedanken für das rasche und unkomplizierte handeln, wie auch dem Langeigentümer

Coop. Der uns das Provisorium nun bis Ende Oktober zur Verfügung stellt.

Wir freuen uns darauf, aktiv an der entstandenen

Arbeitsgruppe teilzunehmen. Wir sind zuversichtlich das wir im Kanton Luzern

unsere Ziele mit dieser Arbeitsgruppe erreichen werden.

 

Bei Folgenden Instanzen bedanken wir uns besonders:

LuzernPlus

Raumentwicklung Luzern RaWi

Kanton Luzern

Gemeinde Kriens

Coop.

 

Alle Personen leisteten zahlreiche Überstunden, auch am Wochenende Samstag und Sonntag. Für diesen Einsatz noch ein besonderen Dank an die beteiligten Personen.

Auch auf die weitere Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen freuen wir uns mit Zuversicht das etwas erreicht wird.

Recht herzlich bedanken wir uns auch bei unserem Jenischen Volk für den grossen Zusammenhalt und für das Vertrauen.

 

 Kundgebung, der Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisses.

 

Es handelt sich um eine friedliche Kundgebung des schweizerischen, jenischen Volkes -> Schweizer Stimmbürger. Es werden keine Passanten bedroht oder belästigt, und es wird kein Sachschaden entstehen. Es wird auf jegliche Provokation verzichtet.

 

Das jenische Volk sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Die vorhandenen Durchgangsplätze reichen bei weitem nicht aus, und die zuständigen Behörden/ Raumplanung, nehmen Ihre Arbeit oft nicht effizient wahr, und dies seit Jahrzehnten!

 

Wir sehen dies als perfide Ausdrucksform unsere Kultur zu eliminieren, indem eine langsame, unabdingbare Assimilation stattfindet.

 

Die fahrende Lebensweise ist kein «hiper Lifestyle», sondern eine Existenzgrundlage!

 

Des Weiteren verweisen wir auf die bestehende Gesetzesgrundlage:

 

Nach Art. 3 Abs. 3 des Raumplanungsgesetzes sind die Siedlungen nach den Bedürfnissen der Bevölkerung auszugestalten. Dazu gehören auch die Bedürfnisse der Fahrenden. In diesem Kontext ist der Bundesgerichtsentscheid vom 28. März 2003 (BGE 129 II 321) hervorzuheben. Das Bundesgericht anerkennt in diesem Entscheid das Recht der Fahrenden auf angemessene Stand- und Durchgangsplätze und statuiert, dass diese bei der Raumplanung vorgesehen und gesichert werden müssen. Auf Bundesebene hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass die Stellung der Fahrenden weiter gestärkt werden sollte

 

 

 

Forderungen:

 

 

 

  • Zwei bis vier provisorische Durchgangsplätze im Kanton Luzern ab sofort. Verteilt auf die verschiedenen Regionen.

  • Zwei bis vier feste/ dauerhafte Durchgangsplätze

  • Ab sofort einen Standplatz in der Stadt Luzern

  • Eine Sitzung mit der kantonalen Raumplanungsbehörde umgehend.

 

 Der Verein fordert vom Kanton Luzern eine schriftliche Bestätigung, dass die aufgeführten Forderungen umgesetzt werden.

 

Wir würden einen direkten, verbalen Austausch/ Konversation mit Bundesrat Herr Alain Berset begrüssen. Damit wir ihm das reale, fahrenden, jenische Leben zeigen können, und nicht eine gekünstelte, aufgesetzte Version in Form einer gestellten Feckerchilbi (diesjährig in Bern), die ausschliesslich für eigenen Profit ausgerichtet wird, und mit der realen, fahrenden Lebensweise nicht annähernd etwas zu tun hat!

 

 

 Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/

 

Mouvement des Voyageurs Suisse

 

Durchgangsplatz Effretikon 1.April-17.April

Aus aktuellem Anlass /Situation, treffen wir uns in diesem  Jahr auf dem Areal/ Platz Eselriet in Effretikon. Aufenthaltsdauer vom 01. April bis 17. April 2016.
Es wird wieder ein Tag der offen Türe stattfinden. Der Preis pro Gespann, ist abhängig von der Teilnehmerzahl. Dieser wird sich zwischen 10 CHF und 15 CHF / Tag bewegen. Inbegriffen im Preis: Strom, Wasser, Mulde, WC 
Es sind alle herzlich willkommen.

 

 

En raison d'événements concernant la situation actuelle, nous nous rencontrons l'année prochaine sur la place de Eselriet/ Effretikon. Durée de séjour du 01 avril au 17 avril 2016.
Il y aura de nouveau un journée porte ouverte. Le coût par caravane sera en fonction du nombre de participants. Il faut compter entre 10 CHF et 15 CHF par jour. Inclus dans le prix: électricité, eau, déchets, WC
Nous nous attendons à une grande participation.

 

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen.
Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisse.

 

Wir sagen Danke und gleichfalls!

So so der Bauer muss sehen das wir uns einig sind. Wir dürfen aber nicht sehen was für Projekte (Fekker-Chilbi) hinter unserem Rücken an Land gezogen werden. 70000.- Kulturgelder plus etliche andere Sponsoren wollen die Fekker-Chilbi Sponsoren für ein einziges Wochenende. So haben wir das aber nicht verstanden, Einigkeit heisst das man über solche projekte Informiert wird und nicht einfach Ignoriert. Wir werden jetzt angegriffen das wir uns nicht an die vereinbarungen halten. Wir sagen Danke und gleichfalls. Es steht auch im Protokol, Gesamtprojekte sollen mit anderen besprochen werden. Wir haben aber alles von der Zeitung erfahren, weiter steht Projekte DIE ALLE JENISCHEN BETREFFEN müssen besprochen werden.

Ok wir geben es ja zu das es schwer ist uns das  so zu verkaufen das 70000.- nötig sind für ein Wochenende ohne zu denken das jemand die hohle Hand macht. Aber man hat ja uns auch nichts gesagt.

Wieso könnt Ihr nicht einfach mal einen Platz eröffnen dann wäre auch nicht immer so eine Kritik unserseits. Die Bsr-Mvs gibt es seit 2014 und wir haben aus eigener Kraft mehrere Plätze erschaffen.

Uns geht es nicht darum die Radgenossenschaft zu zerstören sonder das Ihr endlich mal Plätze für uns Reisende verwirklicht. Aber wir sind auch ehrlich solange dieser President an der Spitze ist wird sich nichts ändern. 

 

Es grüsst

Bsr-Mvs

 

Stellungnahme
Am 6. Januar 2016 wurde im Grauholz von Organisationen der Jenischen, Sinti und Roma beschlossen, dass keine öffentlichen Angriffe auf Facebook oder Internet gegen Organisationen oder Personen mehr erfolgen dürfen. Es kann intern gestritten und diskutiert werden, aber nicht nach aussen. Die Vereinbarung wurde mit Handschlag und Unterschrift bestätigt. Die Bewegung Schweizer Reisende hat sich nicht an diese Vereinbarung gehalten, die sie unterschrieben hat. Wir verurteilen das solidarisch. Verabredungen haben in der Tradition der Jenischen, Sinti und Roma klar Geltung, es darf keinen Wortbruch geben. Die beteiligten Organisationen veröffentlichen hier nach gemeinsamem Beschluss das Protokoll der Grauholz-Sitzung.
Einstimmig verabschiedet an der Generalversammlung der Radgenossenschaft vom 5. März 2016 mit ausdrücklicher Zustimmung von
Evangelische Zigeunermission
Verein Schäft qwant
Cooperation jenische Kultur
Naschet Jenische

Verband Sinti und Roma

Boykott Fekkerchilbi 2016 in Bern

Für einen solchen Anlass, liesen wir uns nicht verhaften! Mit diesem Anlass wird weder unsere Kultur, noch unsere Lebensweise gezeigt! Geschweige denn handelt es sich um Aufklärungsarbeit! Wir sagen stopp, zur Eigenbereicherung! Darum boykottieren wir diesen Anlass! Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisses.

Hier der link aus der die Informationen stammen:

Kanton St.Gallen:                                                                       Der Ball kommt ins rollen

Nach Sitzungen mit der Raumplanungsbehörde SG und der VSGP sind wir einen entscheidenden Schritt weiter gekommen in sachen Provisorische Durchgangsplätze im Kanton St.Gallen. Wir werden uns weiter bemühen für eine gute zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und unserem Verein.

Hier zur Einsicht der Brief der Vereinigung der St.Galler Gemeindepresidenten/innen VSGP

 

Es grüsst

BSR-MVS

Nein zum Verrat und zur Geldpolitik der Cooperation Jenische Kultur.

NEIN zum Verrat und NEIN zur Geldpolitik.


NEIN zu diesem Projekt von Venanz Nobel Cooperation Jenische Kultur, gegründet von der Radgenossenschaft und Schäft Qwant.
Einmal mehr interessant wie wir als Verein, wie Begebenheit (Demo Bern) benutzt werden, um die Einleitung eines weiteren Projektes zu gestalten. Im gleichen Atemzug, werden wir aber auch gleich wieder als aufmüpfig, und rebellierend bezeichnet?
Anstatt sich um das wirklich, real bestehende Problem; eingegrenzter, bis hin zum fehlendem Lebensraum (Stand- und Durchgangsplätze), zu kümmern, schreibt man sich auf die Fahne: Jenische Lebenswelten eine ethnographische Spurensuche!
Einmal mehr stellen sich folgende Fragen;


1: Was soll das ?
2: Für wen soll sich dieses Projekt schlussendlich, als nützlich erweisen ?
3: Wieso werden ständig solche Projekte auf unseren Rücken ausgetragen, ohne nachzufragen ?
4: Wieso wird JEDER einzelne von unserem Volk, weiterhin als Produkt gebraucht wie missbraucht ?
5: Wieso wird der bestehende Platzmangel/ fehlender Lebensraum (Stand- und Durchgangsplätze), weiterhin tapfer ignoriert ?
Stattdessen werden solche irrelevanten Projekte insziniert !
6: Wieso werden wir alle Jenischen, wieder einmal mehr als Produkt verkauft ?
7: Wieso werden weiterhin Gelder sinnlos verschleudert?


-> Wir bitten die Macher des Projektes uns als Verein endlich in Ruhe zu lassen, und unserer Autonomie Rechnung zu tragen!
-> Wir heissen solche Projekte nicht gut, und unterstützen es in keinster Art und Weise!
-> Wir empfinden es als infam, dass wir als Verein missbraucht werden, um solche Projektet einzuläuten/ erklären!
-> Wir sprechen uns vehement dagegen aus, dass man unser Volk, ALLE Jenischen wie jeden Einzelnen von uns als Produkt missbraucht! Um Daten und Zahlen zu sammeln und Öffentlich zu dokumentieren.
-> Wir sprechen uns gegen jegliche DATENSAMMLUNGEN aus, um damit die EIGENBEREICHERUNG zu fördern!

 

Gespräche in Illnau Effretikon für Durchgangsplatz

Kanton Zürich Illnau - Effretikon
Schreiben Raumplanungsamt Kanton Zürich:
Es wird beabsichtigt in Illnau- Effretikon, den Platz "Eselriedt" auszubauen. Anfang Februar 2016 wird eine Besichtigung mit uns vor Ort stattfinden. Vorab wird unsereseits ein Dossier/ Anforderungskatalog eingereicht, um die nötige Infrastruktur aufzuzeigen. Gleiche Vorgehensweise wie bei unserem Platz in Altstetten Stadt Zürich. Das Raumplanungsamt Kanton Zürich, setzt auf Sanierungen, und Erweiterung. Wie sich dies zeitlich auswirkt/ Nutzungsdauer, wissen wir noch nicht. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Alle unsere Vorstandsmitglieder arbeiten zu 100% unengeltlich.

Wir erhalten und wollen keine Subventionsgelder vom Bund.

Unser Verein ist unabhängig/ autonom, und somit an keine Auflagen gebunden.

Dennoch haben auch wir Auslagen die gedeckt werden müssen.

 

Jede Spende hilft uns weiter das wir unser Ziel erreichen.

 

Willst auch du ein Teil der Bewegung der Schweizer Reisenden werden?

 

Wir danken im Voraus



Kontodaten:

Bezirks-Sparkasse Dielsdorf

8157 Dielsdorf

 

CH14 0838 9044 6951 6014 5

Jenische Bewegung

8107 Buchs ZH

 

Info Kanton Baselland

Info - Kanton BL
Unser Verein ist in Kontakt mit dem Kanton BL.
Diesen Sommer hatten wir eine Sitzung in Liestal BL, wir wurden eingeladen von Herr Brunner....
Begründung; Liestal sucht einen neuen Ansprechpartner.
Der Durchgangsplatz wird voraussichtlich nächstes Jahr saniert. Es wird eine neue Einfahrtstrasse von der Hauptstrasse her, entlang den Schrebergarten geben, mit Parkplätze für unsere Autos.
Es ist uns wichtig, für dieses Projekt der Ansprechpartner zu sein, da wir selber reisen und die Erfahrung dazu haben.
Während der Sitzung wurde uns mitgeteilt, dass die Behörden von BL eine Sitzung mit einem anderen Verein organisiert hatten, die aber an diesem Termin unentschuldigt nicht erschienen sind.
Das geht ja wohl gar nicht!!! Ein Kanton will Plätze machen und ein Subventionierter Verein geht nicht mal hin!?! Dies ist eine weitere Enttäuschung!!!
Wir sind jetzt aktiv und werden euch auf dem laufenden halten.
Ps. Unser Ziel ist auch dass die Durchgangsplätze das ganze Jahr geöffnet sind. Da es sicher auch Reisende gibt die gerne im Kanton BL überwintern würden.
Auch unser Ziel ist min. ein Standplatz im Kanton BL zu erreichen. Womit auch Sesshaft gewordene wieder eine Möglichkeit hätten auf einen solchen Standplatz zu ziehen.
Unser Verein ist für alle da, ob sesshaft oder reisend, wir alle sind ein Volk, so ist es und so wird es auch immer bleiben.
Vielen Dank für euer Vertrauen.

Zusammenfassung Kanton Bern 2015


- INFO- KANTON BERN:
Die letzte, von insgesamt sieben Sitzungen, hat gestern stattgefunden. Alle Plätze wurden reflektiert, und evaluiert.


Zusammenfassung:
1. Die Benutzung/ Auslastung der einzelnen Plätze 2015.
2. Eventuelle Preisanpassungen 2016.
3. Mögliche Benutzbarkeit 2016.
Im allgemeinen waren die Feedbacks durchwegs positiv seitens der Behördenvertreter. Detaillierte Informationen/ Konditionen, aller Plätze im Kanton Bern, erfahren wir Mitte Januar 2016. Wir geben Diese dann umgehend bekannt.
Die Radgenossenschaft zieht in Erwägung, im September 2016 auf dem Platz Wölflistrasse, die Feckerchilbi abzuhalten, sofern der Platz 2016 zur Verfügung steht. Wir sprechen uns gegen dieses Vorhaben/ Absicht aus.

Zusammenfassung Raumplanungsbehörde St.Gallen 2015

23.11.2015 Brief von St.Gallen
Zur Einsicht:
Protokoll letzte Sitzung vom 13.11.2015 mit der Raumplanungsbehörde Kanton St.Gallen.
Die Punkte, wie Lösungsvorschläge der BSR wurden integriert. Laut mündlichen Versprechen, finden ab Januar 2016 Augenscheine mit der BSR statt, für potenziell, geeignete Plätze im Kanton. Dies auf Hinweis, wie Vorschlag seitens der BSR. Modell Kanton Bern. Lassen wir uns überraschen.                  Die BSR haltet uns auf dem Laufenden.


13.11.2015 Treffen Raumplanung St.Gallen

Kanton St.Gallen
Am Freitag 13.11.2015 von 16.00 bis 18.30 Uhr hat eine Sitzung im Baudepartement Kanton St.Gallen Stattgefunden.
Anwesend war die BSR mit 5 Personen. ...
Anwesende seitens der Behörden:
Frau Cornelia Sutter (Siedlungsplanerin Kantonale Planung)
Herr Willi Haag (Bauchef/Vorsteher)
Herr Ueli Strauss (Amtsleiter AREG, Amt für Raumentwicklung Geoinformation im Kanton St.Gallen)
Anfänglich nach einigen hin und her, mit Schreiereien und Behauptungen von der seite der Behörde, konnten sie sich dann dennoch einigen das die Intensive suche nach Provisorischen Plätzen ihren Anfang findet.
Bis ende Januar 2016 werden sie ihnen bescheid geben. Wie weit sie bei der Suche sind. Evtl. schon mit ersten besichtigungs vorschlägen die dann mit der BSR stattfinden werden.

Forderungsschreiben an den Kanton St.Gallen

 

Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisses

 

Forderungen vor der Demo St.Gallen 2016

 

Wer Sind wir?

Wir sind Jenische, die eine fahrende Lebensweise führen saisonal, oder während des ganzen Jahres. Auf Bundesebene werden wir als; anerkannte Minderheit deklariert. Wir selber verstehen uns als Volk, das schon immer in Europa, wie auch in der Schweiz beheimatet war, und ist. Es mag anmutend klingen, das Wort beheimatet, aber unsere fahrende Lebensweise widerspricht dieser Tatsache nicht. Wir sehen einer ungewissen Zukunft entgegen, da immer mehr Lebensraum in Form von Durchgangs- wie Standplätze verschwindet. Wir sind uns bewusst, dass wir nun Schritte nach vorne gehen müssen, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

Rechtliches Gefäss; Wir sind ein statutenkonformer Verein, der sich im November 2013 gegründet hat, bedingt durch die Problematik; fehlende, wie nicht existierende Durchgangs- Standplätze. 2014 haben wir in Bern die Allmend besetzt, 2015 das Hardturmareal in Zürich und sind bewusst vor den Medien in Erscheinung getreten, damit wir uns erklären, und vorstellen können. Die Aufklärungsarbeit sehen wie als einen der Eckpfeiler unserer Arbeit an. Wir haben in dieser Zeit 8 provisorische Durchgangsplätze in 4 Kantone (BE,JU,TI,ZH) eröffnen können.


Was wollen wir?

Im Raumplanungsgesetz mitunter integriert ist, dass jeder Kanton ein gewisses Kontingent an Durchgangs- wie Standplätze zur Verfügung stellen muss. Leider entspricht dies bei weitem nicht der Realität. Wir werden dauernd mit leeren Versprechungen vertröstet, und wir sehen uns leider gezwungen wieder die Vorschlaghammermethode anzuwenden, um unser legitimes Recht einzufordern! Auch der Kanton St.Gallen hat bis anhin seine Soll bei weitem nicht erreicht. Aktuell existieren im gesamten Kanton St.Gallen null offizielle Durchgangsplätze, und null offizielle Plätze für Transitfahrende.

St. Gallen braucht definitiv eine Demo! Es fehlt an Willen, seitens der Behörden! Im Kanton St. Gallen müssen wir unser Recht einfordern, sonst gibt es keinen Lebensraum für unser Volk! Es braucht sofort provisorische Durchgangsplätze, die ohne das reguläre Stimmvolk realisiert werden können! Provisorische Plätze können im Laufe der Zeit, zu definitiven Plätzen umgewandelt werden.

Wenn die Mehrheitsbevölkerung über eine Minderheit abstimmt, dann hat dies IMMER einen Charakter von Rassismus!

Gerne wird bei jedem Kanton die Verantwortung an die nächst bessere Instanz abgegeben, um sich nicht konfrontieren zu müssen, mit der bestehenden Problematik oder wie im Kanton St.Gallen mit Volksabstimmungen. Wir setzen uns ein, damit unsere Kinder eine reale Chance erhalten, unsere Lebensweise weiterführen zu können.


Forderungen konkret:

 1. Ab 1. April 2016 befahrbare 6 gantzjährige provisorische Durchgangsplätze im Kanton St.Gallen.

Verteilt in den Regionen: Stadt St.Gallen, Wil, Reihntal, Sarganserland und Linthgebiet.

 

2. Mindestens ein Transitplatz für ausländische Fahrende.

 

3. Wir fordern eine Krisensitzung mit der Raumplanungsbehörde aus dem Kanton St.Gallen.

 

Es sind Forderungen die machbar sind. Geht nicht, gibt’s nicht!

http://www.sg.ch/home/bauen__raum___umwelt/raumentwicklung/durchgangsplaetze.html


Demo 2016 ist in St.Gallen

3.8.2015 Neueröffnung Durchgangsplatz Altstetten

Mit vereinten Kräften haben die Schweizer Jenischen ihrem neuen Durchgangsplatz in Zürich-Altstetten am Freitag den letzten Schliff verpasst. Will heissen: Sie haben ihn gekiest. «Jenische aus der ganzen Schweiz sind gekommen, um zu helfen. Die 2500 Franken für den Kies hätten ebenfalls Jenische aus allen Landesteilen gespendet.

 

Der Platz ist ab sofort befahrbar. Am 8.8.2015 ist Tag der offenen Tür, es sind alle herzlich eingeladen bei Bier und Wurst den Platz einzuweihen.

 

Konditionen:

Preis: 15.- pro Wohneinheit (Kinderwagen; Anhänger und Auto inkl.) 

Der Platz muss an einem Automaten vorbezahlt werden.

Dauer: Sommermonate maximal 1 Monat, Wintermonate maximal 5 Monate

Infrastruktur: Strom, Wasser, Toiletten vorhanden die Abfallentsorgung ist in der Tagespauschale inbegriffen.

Depot:Nein

 

Wir danken der Stadt Zürich für das rasche Handeln nach der Demo auf dem Hardturm und das sie uns Jenischen Lebensraum zu verfügung stellt.

 

 

Demo 2015: Hardturm Zürich

DIE BEWEGUNG DER SCHWEIZER REISENDEN INFORMIERT:

 

Orientierung:

folgende Forderungen wird die BSR an die Stadt Zürich stellen. 


1. ein provisorischer Durchgangsplatz, nahtlos benutzbar an die Besetzung des Hardturmareals. 


2. ein weiterer Winterstandplatz in der Stadt Zürich . 


3. kantonale Ebene: ein weiterer Durchgangsplatz im Kanton Zürich. Dies wird in schriftlicher Form bei der Stadt Zürich eingereicht nächste Woche

Wer Sind wir?


Wir sind Jenische, die eine fahrende Lebensweise führen saisonal, oder während des ganzen Jahres. Auf Bundesebene werden wir als; anerkannte Minderheit deklariert. Wir selber verstehen uns als Volk, das schon immer in Europa, wie auch in der Schweiz beheimatet war, und ist. Es mag anmutend klingen, das Wort beheimatet, aber unsere fahrende Lebensweise widerspricht dieser Tatsache nicht. Wir sehen einer ungewissen Zukunft entgegen, da immer mehr Lebensraum in Form von Durchgangs- wie Standplätze verschwindet. Wir sind uns bewusst, dass wir nun Schritte nach vorne gehen müssen, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

Rechtliches Gefäss; Wir sind ein statutenkonformer Verein, der sich im November 2013 gegründet hat, bedingt durch die Problematik; fehlende, wie nicht existierende Durchgangs- Standplätze. Letztes Jahr haben wir in Bern die Allmend besetzt, und sind zum ersten Mal bewusst vor den Medien in Erscheinung getreten, damit wir uns erklären, und vorstellen können. Die Aufklärungsarbeit sehen wie als einen der Eckpfeiler unserer Arbeit an.


Was wollen wir?


Im Raumplanungsgesetz mitunter integriert ist, dass jeder Kanton ein gewisses Kontingent an Durchgangs- wie Standplätze zur Verfügung stellen muss. Leider entspricht dies bei weitem nicht der Realität. Wir werden dauernd mit leeren Versprechungen vertröstet, und wir sehen uns leider gezwungen die Vorschlaghammermethode anzuwenden, um unser legitimes Recht einzufordern! Auch der Kanton Zürich hat bis anhin seine Soll bei weitem nicht erreicht, und es werden Plätze publiziert, die schlicht und einfach nicht existent sind! Aktuell existieren im gesamten Kanton Zürich zwei Durchgangsplätze, wobei einer als fast unzumutbar einzustufen ist. Gerne wird bei jedem Kanton die Verantwortung an die nächst bessere Instanz abgegeben, um sich nicht konfrontieren zu müssen, mit der bestehenden Problematik. Dies auch hier im Kanton, wie in der Stadt Zürich. Wir setzen uns ein, damit unsere Kinder eine reale Chance erhalten, unsere Lebensweise weiterführen zu können. 

Statement Verein Bewegung der Schweizer Reisenden

Statement Verein Bewegung der Schweizer Reisenden:Nach wie vor, 
aggieren wir autonom. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, wird nicht angestrebt, und stand nie zur Diskussion. Herr Frederic Birchler nahm als Privatperson an der GV der Radgenossenschaft teil, und wurde als solches auch an dieser GV vorgestellt , wie begrüsst. Der Hinweis Vizepräsident Bewegung der Schweizer Reisenden, der sich im GV- Protokoll 2015 der RG finden lässt, ist somit nicht korrekt. Wir bitte hiermit inständig, dass diese Titulierung in diesem Kontext entfernt wird, seitens der RG. Weiterhin machen wir unsere Arbeit unentgeldlich , und aus reinem Idealismus. Es besteht jederzeit die Möglichkeit Einsicht in unsere Buchhaltung zu nehmen. Bitte hierbei Kontakt aufnehmen mit Herr Reto Moser Aktuar. Für uns ist Transparenz nicht nur ein Schlagwort. Wir hoffen , dass wir mit diesen Zeilen Spekulationen entgegenwirken konnten. Wer Fragen hat jeglicher Art, kann diese direkt an uns stellen. Wir wünschen allen ein schönes Wochenende. Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisse.

30.03.2015                                                                               Jenische pochen auf definitive Halteplätze                                                                                       

Jenische Wortführer erwarten vom Kanton «in ein bis zwei Jahren» definitive Halteplätze. So rasch wird Bern aber nicht handeln können.          

Anfang Woche liess die bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK)wissen, dass jenischen Fahrenden aus der Schweiz im Kanton Bern erneut fünf provisorische Halteplätze zur Verfügung gestellt werden («Bund» vom 17. März). Damit sind zwar die Vorstellungen der fahrenden Jenischen aus der Schweiz nicht allesamt erfüllt – und gleichwohl sprechen Wortführer der schweizerischen Jenischen von einem Vertrauensbeweis. Mike Gerzner, Präsident der Bewegung der Schweizer Reisenden, sagte gestern auf Anfrage, der Kanton Bern beweise damit, dass er Abmachungen einzuhalten gewillt sei: «Der Dialog mit den bernischen Behörden ist sehr gut.» Zudem zeige auch die bernische Öffentlichkeit zunehmend Verständnis für die Anliegen der Jenischen: «Es sieht so aus, also ob die Besetzung der Kleinen Allmend vom letzten April zu mehr Aufklärung geführt hat als all die Bemühungen der vorangehenden dreissig Jahren.»


Jenische fordern Tempo

Trotz des guten Dialogs gehen Fahrende und Behörden von stark unterschiedlichen Zukunftsperspektiven aus. Mike Gerzner sagt, seine Klientel zähle darauf, dass im Bernbiet «in ein bis zwei Jahren fixe Plätze angeboten werden». Provisorien seien auf Dauer keine Lösung. So rasch wird der Kanton aber nicht handeln können, sagte gestern auf Anfrage JGK-Generalsekretär Christoph Miesch. Gemäss Miesch sollen die definitiven neuen Halteplätze «bis Ende 2017 planerisch gesichert werden». Bevor sie konkret geschaffen werden könnten, müssten die zuständigen Organe auch noch die vom Kanton zu tragenden Investitionskosten absegnen: «Es sind also noch einige Hürden zu nehmen.»

Definitiver Platz in Muri?

Wie harzig die Etablierung neuer und definitiver Plätze verlaufen kann, zeigt das Beispiel Muri: Dort liegen seit Jahren die zonenrechtlichen Grundlagen für einen definitiven Standplatz für Fahrende im Gebiet Froumholz vor – und dennoch ist er bis jetzt nicht Wirklichkeit geworden. Die Gemeinde Muri hatte zwar letzten Sommer die Öffnung des Platzes angekündigt, musste kurz darauf aber zurückkrebsen. Vom Tisch ist der Standplatz Froumholz nicht. Der Kanton betrachtet den Ort als einen von fünf, an dem sich definitive Halteplätze einrichten liessen. Laut Miesch müssen aber noch Abklärungen zur Erschliessung vorgenommen werden. An welchen weiteren Adressen der Kanton sich definitive Plätze vorstellen kann, ist nicht öffentlich bekannt. Miesch: «Die Abklärungen sind noch nicht abgeschlossen.»


Konfliktpotenzial Transitreisende

Laut Mike Gerzner werden die jenischen Fahrenden heuer die im Kanton Bern angebotenen Provisorien «auf jeden Fall nutzen». In den Winterquartieren wird aber darauf hingewiesen, dass es für eine wirkliche Entkrampfung nötig sei, auch ausländischen Fahrenden Möglichkeiten aufzuzeigen, wo sie anhalten und nächtigen könnten. Sorgten diese sogenannten Transitreisenden mangels legaler Halteplätze für Schlagzeilen, dann schade dies auch den schweizerischen Fahrenden. Aus Bern kommt dazu keine Entwarnung. Im Gegenteil: JGK-Generalsekretär Miesch sagt, für 2015 stünden keine provisorischen Halteplätze für Transitreisende zur Verfügung. Gleichzeitig betonte er, die Suche nach Transitplätzen sei im Gange. Die JGK hat letztlich gar keine andere Wahl, als weiter zu suchen: Sie fasste vom Regierungsrat im Mai 2014 den Auftrag, ein bis zwei Transitplätze zu schaffen und zu sichern. (Der Bund)

16.03.2015                                                                               Medienmitteilung Kanton Bern

Medienmitteilung 

Provisorische Durchgangsplätze für Fahrende 

Im Kanton Bern stehen den Schweizer Fahrenden ab dem Frühling 2015 fünf proviso-rische Durchgangsplätze zur Verfügung. Die Plätze befinden sich wie bereits im Jahr 2014 in Bern, Biel, Sumiswald und Rohrbach sowie neu in Matten bei Interlaken. Im Juni 2015 wird zudem der neu sanierte Durchgangsplatz in Thun wiedereröffnet.

 

Ende April 2014 machten Schweizer Jenische im Rahmen eines Protestcamps auf den Mangel an Durchgangs- und Standplätzen in der Schweiz aufmerksam. Der Kanton Bern suchte daraufhin in Zusammenarbeit mit den Regierungsstatthaltern, den Gemeinden und der Bewegung der Schweizer Reisenden nach provisorischen Durchgangsplätzen.

Innert kurzer Zeit konnten von Mai bis November 2014 fünf provisorische Durchgangsplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Erfahrungen im Betrieb der Plätze in Rohrbach, Bern und Biel waren sehr positiv. Die Plätze in Sumiswald und Interlaken wurden durch die Fahrenden nicht genutzt, da sie erst spät in der Reisesaison eröffnet werden konnten.

Provisorische Durchgangsplätze in fünf Gemeinden

Für das Jahr 2015 stellt der Kanton Bern in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Be-wegung der Schweizer Reisenden wiederum provisorische Durchgangsplätze zur Verfügung. Es handelt sich dabei um folgende Standorte:


Bern (Wölflistrasse): 20 Stellplätze, Grundstück im Eigentum des Kantons mit Baurecht zugunsten der Einstellhalle Wankdorf-Allmend AG (EWAG), steht zur Verfügung vom 11. Mai – 27. September 2015 (mit allfälligen Unterbrüchen bei Grossveranstaltungen).

Tag:15.-  Depot:150.-

 

Biel (Bözingenfeld): 20 Stellplätze, Grundstück im Eigentum der Gemeinde, steht zur Verfügung vom 1. März – 31. Oktober 2015.

Tag:15.-  Depot:150.-

 

Sumiswald (Eisplatz Grünen): 5 Stellplätze, Grundstück im Eigentum der Gemeinde, steht zur Verfügung vom 1. März – 31. Oktober 2015.

Tag:15.-  Depot:150.-

 

Rohrbach (Alte Sagi): 20 Stellplätze, Grundstück in Privateigentum, steht zur Verfügung vom 1. April – 31. Mai 2015, anschliessend wird das Areal für den Bau einer Kletterhalle anderweitig genutzt. 

Tag:15.-  Depot:150.-

 

Matten b. I. (Bönigerstrasse): 15 Stellplätze, Grundstück im Eigentum von armasuisse, steht zur Verfügung vom 1. April – 30. September 2015.

Tag:15.-  Depot:150.-

 

Der Kanton übernimmt die Erstellungskosten für die provisorischen Durchgangsplätze. Für den Betrieb sind primär die Standortgemeinden zuständig. Dazu erlassen sie eine Platzordnung. Diese regelt die An- und Abmeldung, die Benützung sowie die Benützungsgebühren des Platzes.

 

Sanierung Durchgangsplatz in Thun Allmendingen

 

Der seit 1990 existierende Durchgangsplatz in Thun Allmendingen wird im Frühjahr 2015 sa-niert. Dadurch wird er von einem bisher nur saisonal zu einem ganzjährig benutzbaren Durchgangsplatz aufgewertet. Das vom Gemeinderat Thun vorgelegte Projekt sieht Stellplätze für 15 Wohneinheiten inklusive den dazugehörigen Infrastrukturanlagen vor. Der Kanton übernimmt die Investitionskosten von 435'000 Franken. Der sanierte Platz wird den Fahrenden voraussichtlich ab Mitte Juni 2015 zur Verfügung gestellt. Die weiteren bereits bestehenden Durchgangsplätze befinden sich in Ins und Brienz (je fünf Stellplätze).

 

Suche nach definitiven Lösungen

Der Regierungsrat erteilte im Mai 2014 der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion den Auftrag, drei bis fünf neue Durchgangs- oder Standplätze für Jenische und ein bis zwei Transitplätze für ausländische Fahrende zu schaffen und zu sichern. Der Kanton Bern sucht aktuell insbesondere auf Grundstücken von Bund und Kanton nach geeigneten Standorten unter Einbezug der Standortgemeinden. Wegen der damit verbundenen Planungsverfahren stehen diese frühestens in zwei bis drei Jahren zur Verfügung. Zu gegebener Zeit wird der Kanton Bern über die vorgesehenen Standorte informieren.


9.03.2015  Neuer Durchgangsplatz Matten bei Interlaken

Wir sagen Danke der Gemeinde Matten bei Interlaken.

Der neue provisorische Durchgangsplatz ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen

Der Bewegung der Schweizer Reisenden und dem Kanton Bern.


Medien melden sich biete bei:

Herr Mike Gerzner

079/108 11 11



weitere Infos folgen...

24.02.2015 Durchgangsplatz Neuhausen

Ein Tropfen auf den heissen Stein:

Der Verkehrsgarten Langriet in Neuhausen, kann dieses Jahr auch wieder für einen Monat befahren werden.

Dies von 21.August bis und mit 18. September. 

Es gelten die gleichen Konditionen: 7 CHF/ Tag inkl. Strom und Wasser.


Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/

Mouvement des Voyageurs suisses

23.02.2015  Durchgangsplatz Wettingen

Wir geben bekannt: Der erste Offizielle Durchgangsplatz in diesem  Jahr ist Wettingen.

Vom 21.April bis 30. April 2015 ist die Zirkuswiese für die Bewegung Reserviert.

Es sind alle  eingeladen die etwas mit uns  bewegen wollen. 


Weitere Infos folgen.

 

Bewegung der Schweizer Reisenden/

Mouvement des Voyageurs suisses

 

23.2.2015    

Weiterhin in den bestimmten Positionen fungieren: Herr Mike Gerzner als President, Herr Frederic Birchler als Vize-President, Herr Reto Moser als Aktuar und Herr Silvan Waser als Kassier. Neu in der Position als Stv. Aktuar begrüssen wir Herr Christos Moser. Weiter im Vorstand sind

Herr Ramon Waser, Herr Albert Weisshaupt und  Herr David Huser.

Verein Bewegung Schweizer Reisenden/Mouvement des Voyageurs Suisses

Infos Kanton Thurgau

1: Amriswil fand ein Gespräch statt ,zwischen der Raumplanungsbehörde, und der Gemeinde. Die Gemeinde, will jedoch den Platz weiterhin nicht länger, als bis anhin zur Verfügung stellen -> Schulferienzeit. Die Raumplanungsbehörde nimmt jedoch noch einmal Kontakt zum Gemeindepräsidenten auf, um das Thema erneut zu besprechen.

2: Kreuzlingen wird auf Wintertauglichkeit geprüft.

3: Die Mandate zur Abklärung der bestehenden Plätze wurden verteilt. Ziel ist es, seitens der Raumplanungsbehörde, die bestehenden Möglichkeiten/ Plätze infrastrukturell zu verbessern ; Versorgung mit Strom/ Wasser etc.

4: Frauenfeld; Bedingt durch die Richtplanänderung, kann der Platz im Wald momentan nicht umgezont werden. Erst im Jahr 2017, könne die Raumplanungsbehörde dort mit der Arbeit beginnen; Einfahrt verbreitern, Versorgung mit Strom und Wasser.


Im März bekommen wir wieder News von der Raumplanungsbehörde. 


Verein Bewegung der Schweizer Reisenden/ Mouvement des Voyageurs suisses.

Vorstandsmeeting u. Wahl des neuen Vize-Präsident

23.01.2015

Hallo zusammen

Am 23.01.2015 hat sich der Vorstand der 

BSR-MVS getroffen um das weitere vorgehen

in diesem Jahr zu besprechen. Uns ist aufgefallen dass der wilde Haufen der es noch vor einem Jahr war sich gefunden hat und jeder seiner Aufgabe zielstrebig nachgeht.

Es wurden verschiedene Punkte besprochen die in diesem Jahr angepackt werden müssen

u.a Plätze, Demo, Arbeitsgruppen vom Bund und zum Schluss wer wird Vize-President.


 

 

  1. Wir sind im engen Kontakt mit verschiedenen Raumplanungsbehörden, Gemeinden und Privaten Grundstücksbesitzern. Wir sind zuversichtlich das dieses Jahr der eine oder andere Platz realisiert werden kann.

  2. Es wird eine Demo stattfinden ( näheres wird auf der Reise bekannt gegeben).

  3. Wir sind in beiden Arbeitsgruppen angemeldet. 1. Gruppe ist für die Erschaffung von Plätzen und in der 2. Gruppe steht die Kulturförderung im Mittelpunkt.

  4. Bei der Wahl zum Vize-Präsidenten gab es drei Favoriten, das Rennen hat zum Schluss Frederic Birchler gemacht. Frederic Birchler hat die Wahl angenommen und ist somit der neue Vize-Präsident der Bewegung der Schweizer Reisenden.

    Wir denken er wird das Amt verantwortungsvoll übernehmen.

  5. Da Frederic Birchler Kassier war, wird der freie Posten des Kassiers Silvan Waser übernehmen.



Wir hoffen es ist klar und verständlich für euch alle geschrieben. Wenn jemand eine Frage hat soll Er/Sie sich doch per Mail bei uns melden.


Freundliche grüsse an alle

Bewegung der Schweizer Reisenden


Sehr schönes Video

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Le mouvement des voyageurs suisses/ Der Bewegung Schweizer Reisende

Volksinitiative Anerkennung des Jenischen Volks der Schweiz 100'000 likes

Zeit für ein Danke

 

Wieder ein Stück Weg hinter uns gelassen,

Zeit, das ein und andere abzuschliessen.

Vergangenes wertschätzen, 

das Gute weiterleben lassen,

aus dem Schlechten lernen.

Mit dem kleinen Wort Danke

grosses aussprechen

und damit im Guten

den Weg nach vorne gehen.

 

 

 

 

 

BSR Rückblick 2014